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Cultimaters sind erstklassig

Cultimaters Die diesjährige Hallensaison der Cultimaters begann wenig vielversprechend. Viele Ausfälle, Verletzungen und damit Umstrukturierungen im Open-Team drückten die Stimmung. Dennoch fuhr man voller Erwartungen und mit dem Ziel die Großen zu ärgern auf die A-Relegation nach Köln um sich für die Deutschen Indoor Meisterschaften zu platzieren. Was bis dahin noch niemand wusste: es sollte ein Turnier werden, das man nicht so schnell vergisst …

Wir erinnern uns zurück. Vor einem Jahr gelang der Aufstieg in die zweite Liga und dort eine gute Platzierung, sodass die A-Relegation für dieses Jahr gebucht war . A-Relegation bedeutet: die oberen 4 Teams spielen in der 1. Liga, die unteren 3 in der 2. Liga. So fuhren die Cultimaters am letzten Wochenende nach Köln um sich in der A-Reli zu beweisen.
Am Samstag hatten wir schon das zweite Spiel des Tages. Es ging morgens gegen Wall City aus Berlin. Nach der üblichen Turniernacht auf der Isomatte in der Halle kamen wir erstaunlich gut aus den Federn und auch ins Spiel. Wir konnten unsere Offensive fast jedes mal durch bringen und halfen uns gegenseitig in der Defensive. Recht schnell erarbeiteten wir uns so einen Vorsprung, den wir auch bis zum Schluss halten uns ausbauen konnten. Erstaunt über unsere gute Leistung wurden wir mit einem 13:7 Sieg belohnt. Das fing ja gut an.

Unser nächstes Spiel hatten wir gegen die Zamperl aus Unterführung (München) zu bestreiten. Schon vor dem Spiel war klar, dass diese die absoluten Topfavoriten sind. Das bestätigte sich auch am Ende des Turniers, denn die Zamperl verloren kein Spiel. Dennoch hielten wir gut dagegen und noch euphorisiert vom ersten Sieg konnten wir uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, bis wir am Ende des Spiels zu unkonzentriert einige Scheiben aus der Hand gaben und uns am Ende 13:10 geschlagen geben mussten. Ein weniger glorreiches Spiel bot sich als letztes für uns. Am Samstag Nachmittag ging es gegen die fast Lokalrivalen und trotzdem sehr gut befreundeten Bad Raps aus Bad Rappenau. Zu viele Fehler, zu hektisches spielen und weitere unerklärlichen Dinge bescherten uns die größte Klatsche des Wochenendes. 13:4 verloren wir gegen die Raps.

Etwas geknickt und trotzdem stolz, hier mitspielen zu dürfen und können, machten wir uns einen schönen Abend in Köln. In der American Sportsbar wurden die ausgeschwitzten Kalorien direkt wieder von leckeren Bürgern aufgefüllt.

Auch am zweiten Turniertag mussten wir sehr früh raus und das erste Spiel bestreiten. Gegen die Gastgeber Frühsport 0,2 aus Köln ging es darum, an die Leistung der ersten Spiele vom Vortag anzuknüpfen. Wir kamen gut und spritzig ins Spiel, konnten mit den ebenfalls schnellen Kölner mithalten und sogar die Führung erkämpfen. Allerdings mussten wir die auch bald wieder aus der Hand geben, bevor wir gegen Ende nochmals richtig auf und das Spiel drehten. 13:11 konnten wir das Spiel für uns entscheiden und die Kölner damit etwas bremsen. Das nächste Spiel war ein Vorentscheidungsspiel gegen die Gummibärchen aus Karlsruhe. Schon in der zweiten Liga war man sich begegnet. Schon dort war es ein hart umkämpftes Spiel, das wir für uns 13:11 entscheiden konnten. Und dieses mal? Trotz dem Druck, der auf diesem Spiel lag (schließlich ging es um den Aufstieg), war es ein außerordentlich faires und angenehmes Spiel von beiden Seiten. Wir konnten gut über die Breite und jeden Mitspieler das Spiel gestalten, zusätzlich gelang es uns die schnellen Overheads der Karlsruher zu verteidigen. Das führte dazu, dass wir auch in dieser Begegnung wieder die Nase vorne hatten. 13:9 für die Cultimaters!

Eigentlich war nun schon alles klar, doch um wirklich sicher zu gehen, warteten wir noch das Spiel der Raps gegen Wall City ab. Die Raps gewannen und waren somit aus dem Dreiervergleich raus. Und als Karlsruhe dann noch gegen die Zamperl verlor war alles klar: Wir sind durch! Mit entsprechend weniger Elan und den Gedanken schon wo anders gingen wir in unser letztes Spiel gegen Augsburg. Nicht schlecht, aber auch nicht unser bestes Spiel gaben wir 13:10 verloren, doch das war in diesem Moment völlig belanglos.

Der Durchmarsch war perfekt! Von der Quali über C-Reli, 3. Liga, B-Reli, 2. Liga, A-Reli und nun in die 1. Liga. Am Stück, oft gezittert, meist souverän und doch immer begleitet. Mit dem Fisch auf der Brust und »Soli Deo Gloria« im Mund wissen wir genau, wem wir diese unvergesslichen Stunden und Spiele zu verdanken haben. Ohne Gottes Begleitung auf Fahrten, bei den Spielen und in der tollen Gemeinschaft (Danke an dieser Stelle, an alle meine Mitspieler) wären wir nie so weit gekommen. Danke auch an alle mitfiebernden Fans zu Hause, die über Twitter und Facebook unsere Reise verfolgt haben. Nun ist es an uns das alles weiter zu tragen. Wohin? Nach Berlin! »Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!«

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(geschrieben von Hannes Fritz)

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📅Freitag, 18. März 2011